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Häufige
Fragen
1)
Was ist der Unterschied zwischen Selbststudium und Fernlehrgang bei der
Heilpraktikerausbildung?
2) Wie
lange dauert die Ausbildung?
3) Wieso
gibt es so hohe Durchfallquoten bei der Überprüfung?
4)
Welchen Abschluß habe ich durch die Heilpraktikerausbildung?
5) Wo
findet die Überprüfung statt?
6) Wie und wann melde ich mich zur Prüfung
an?
7) Welche Vorraussetzungen brauche ich für
die Heilpraktikerausbildung?
8) Wo ist der Heilpraktiker anerkannt?
9) Was darf der Heilpraktiker für Psychotherapie?
Was ist der Unterschied
zwischen Selbststudium und Fernlehrgang bei der Heilpraktikerausbildung?
Grundsätzlich ist unser
Selbst- und Fernlehrgang zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerüberprüfung
inhaltlich komplett gleich.
Die Unterschiede:
Der Fernlehrgang enthält Korrekturaufgaben,
die an unsere Schule eingeschickt werden. Auf diese Weise gibt es einen
ständigen Kontakt zu unseren Dozenten und für die Schüler
einen Ansporn.
Im Selbststudium
gibt es dieselben Korrekturaufgaben als Hausaufgaben, die anhand von "Musterlösungen"
vom Schüler selber korrigiert werden.
Im Fernlehrgang
ist der Ergänzungsunterricht im Preis inbegriffen und Teil der Ausbildung.
Im Selbststudium
kann der Schüler frei wählen, ob er am Ergänzungsunterricht
teilnehmen möchte und diesen ggf zusätzlich buchen.
Der Fernlehrgang
kann aus gesetzliche Gründen nur in Raten gezahlt werden.
Das Selbststudium
kann in Ratenzahlungen, aber
auch zu einem Gesamtpreis erworben werden.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Das ist ganz abhängig
von den Vorkenntnissen und dem Zeitaufwand.
Wir rechnen bei einer Prüfungsvorbereitung, die berufsbegleitend
stattfindet , mit ca. 3-4 Jahren. Bei Vorkenntnissen ist auch eine Vorbereitungszeit
von 2 Jahren möglich - bei hohem Zeitaufwand verkürzen sich
die Zeiten.
Das Niveau der Prüfungen ist sehr hoch und wird von vielen Heilpraktikeranwärtern
unterschätzt.
Es ist besser eine längere Prüfungsvorbereitung einzuplanen.
 
Wieso gibt es so hohe Durchfallquoten
bei der Überprüfung?
Das Niveau der Prüfungen
ist sehr hoch und wird von vielen Heilpraktikeranwärtern unterschätzt.
Es ist wichtig sich wirklich gründlich und fundiert auf die Prüfung
vorzubereiten.
Unsere Erfahrung hat gezeigt, daß 90% unserer Schüler, die
wirklich bis zum Schluß gelernt haben und fundierte Kenntnisse hatten,
beim ersten Mal die Prüfung bestanden haben.
Entscheidend ist in erster Linie das eigene Durchhaltevermögen und
die Motivation.
Wer "schnell" mal eine Heilpraktikerausbildung machen will,
weil es einen ja schon immer interessiert hat, dem ist eher abzuraten.
Eine andere Seite der hohen
Durchfallquoten sind teilweise auch "Horrormeldungen" von Prüflingen,
die durchgefallen sind.
Im Herbst 2002 sind 50% bei der Überprüfung in Augsburg in der
schriftlichen Überprüfung durchgefallen - nicht wie oft gemunkelt
90% aller Prüflinge!

Welchen Abschluß habe
ich durch die Heilpraktikerausbildung?
Die "Heilpraktikerausbildung"
ist in erster Linie eine Prüfungsvorbereitung und berechtigt noch
nicht zu einer Berufsausübung.
Die Heilpraktikerausbildung bereitet auf die Heilpraktikerüberprüfung
vor dem Gesundheitsamt vor. Nach Bestehen dieser Überprüfung
ist eine Berufsausübung im Rahmen der Heilpraktikertätigkeit
möglich.
Die eigentliche praktische
Ausbildung (z.B. Homöopathie, Naturheilkunde, Akupunktur, Psychotherapie,
Verhaltenstherapie usw.) findet prarallel oder im Anschluß an die
Heilpraktikerausbildung statt und kann ganz nach Neigung
individuell gewählt werden.

Wo findet die Überprüfung statt?
Die Überprüfung findet
abhängig vom Wohnort des Anwärters beim jeweilig zuständigen
Gesundheitsamt statt.
(nicht an der Heilpraktikerschule!)

Wie und wann melde ich mich zur Prüfung an?
Sie melden sich bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt und fordern
Anmeldeunterlagen für die Heilpraktikerüberprüfung an.
Nach deren Rücksendung erhalten Sie einen Prüfungstermin.
In der Regel finden die Prüfungen jeweils im Oktober und März
statt. Die Anmeldefrist ist in der Regel bis 3 Monate vor den Prüfungsterminen.

Welche Vorraussetzungen brauche ich für die Heilpraktikerausbildung?
Im Prinzip gibt es keine Vorraussetzungen,
um die Ausbildung zu machen.
Die "Erlaubnis zum Heilen" wird vom Gesundheitsamt nicht
erteilt...
• wenn das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet ist
• wenn nicht mindestens eine abgeschlossene Volksschulausbildung vorliegt.
• wenn die sittliche Zuverlässigkeit fehlt, insbesondere wenn schwere
strafrechtliche und sittliche Verfehlungen vorliegen.
• wenn in Folge eines körperlichen Leidens oder wegen Schwäche seiner
körperlichen oder geistigen Kräfte die für die Berufsausübung erforderliche
Eignung fehlt.
• wenn sich bei der behördlichen Überprüfung ergibt, daß die Ausübung
der Heilkunde durch den Betreffenden eine Gefahr für die Volksgesundheit
bedeuten würde.

Wo ist der Heilpraktiker anerkannt?
Der Heilpraktiker ist nur in Deutschland anerkannt. Eine Berufsausübung
ist deshalb nur in Deutschland möglich.

Was darf der Heilpraktiker für Psychotherapie?
1) Er darf behandeln und diagnostizieren, aber nur psychische Leiden des
Patienten.
2) Es ist erlaubt Körpertherapien, die sich auf die Behandlung psychischer
Leiden beziehen, anzuwenden und dabei den Körper auch zu berühren.
3) Es ist auch erlaubt Arzneimittel zu verschreiben, die sich auf die
Behandlung der Psyche beziehen. (natürlich nur nicht-verschreibungspflichtige
Arzneien)
Sobald er auf körperliche Leiden stößt, ist er verpflichtet, an einen
anderen Heilpraktiker oder Arzt zu verweisen.

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